· By Hero Bites
Seed Oils: Was raffinierte Pflanzenöle beim Erhitzen ausmacht
„Seed Oils“ – Saatöle wie Sonnenblumen-, Raps-, Distel- oder Sojaöl – stecken heute in fast jedem verarbeiteten Lebensmittel. Bei Hero Bites verzichten wir bewusst darauf. Hier erklären wir sachlich, worum es geht.
Was sind Seed Oils?
Saatöle werden aus den Samen von Pflanzen gewonnen, meist durch industrielle Raffination. Sie sind günstig und geschmacksneutral – weshalb sie sich als Frittier- und Bratöl weit verbreitet haben.
Der Knackpunkt: mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA)
Saatöle enthalten einen hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Diese sind chemisch reaktiver: Unter Hitze und Sauerstoff oxidieren sie leichter als gesättigte oder einfach ungesättigte Fette. Beim wiederholten Erhitzen – wie beim Frittieren – können dabei unerwünschte Abbauprodukte entstehen.
Warum das beim Frittieren zählt
Je höher und länger die Hitze, desto wichtiger wird die Stabilität des Fetts. Fette mit niedrigem PUFA-Anteil und hohem Rauchpunkt – wie Beef Tallow – sind hier im Vorteil.
Unsere Entscheidung
Wir frittieren in Grass-Fed Beef Tallow (rund 4 g PUFA pro 100 g) statt in Sonnenblumenöl (ein Vielfaches davon). Eine bewusste Entscheidung für Hitzestabilität, Geschmack und wenige, ehrliche Zutaten.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine gesundheitsbezogene Aussage dar.