Wissen
Snacks ohne Pflanzenöle
Was in herkömmlichen Chips und Snacks steckt und wie Snacks ohne raffinierte Pflanzenöle hergestellt werden.
Fast alle Kartoffelchips im deutschen Handel werden in Sonnenblumenöl oder anderen Saatölen frittiert – auch in Bio-Qualität. Weil „seed oil free“ in der EU kein geschützter Begriff ist, hilft nur der Blick auf die Zutatenliste. Welche Öle sich dort verbergen, zeigen der Zutaten-Guide für Deutschland und der Guide zu Kartoffelchips ohne Sonnenblumenöl.
Wo es die wenigen Ausnahmen gibt, steht in Wo es Chips ohne Sonnenblumenöl zu kaufen gibt. Für Eltern erklärt Chips für Kinder ohne Zusatzstoffe, warum Hefeextrakt und Aromen so oft in Snacks stecken und woran man eine kurze Zutatenliste erkennt. Und wer selbst frittieren will: Kartoffelchips in Rindertalg selber frittieren gelingen mit den richtigen Kartoffeln, 30 Minuten Wässern und hitzestabilem Talg.
Zwei Fragen hängen nicht am Frittierfett. Acrylamid in Kartoffelchips entsteht ab etwa 120 °C aus Zucker und Asparagin in der Kartoffel selbst; die EU setzt dafür einen Richtwert von 750 Mikrogramm pro Kilogramm, keinen Grenzwert. Und Chips in einer Keto- oder Paleo-Ernährung rechnet vor, warum eine 30-g-Portion mit rund 15 g Kohlenhydraten nicht keto-tauglich ist, egal in welchem Fett frittiert – bei Paleo entscheidet dagegen das Fett.
Viele Chips-Alternativen tauschen nur die Kartoffel: Gemüsechips liegen laut einer Marktstichprobe der Verbraucherzentrale NRW mit rund 510 kcal pro 100 g fast gleichauf mit Kartoffelchips (rund 540 kcal), spürbar weniger hat nur ungesüßtes Luft-Popcorn (Gesunde Alternativen zu Chips). Und in gewürzten Chips steckt oft Zucker, auch unter Namen wie Dextrose oder Glukosesirup. Welche Snacks ohne Zuckerzusatz auskommen und was die Angabe rechtlich bedeutet, erklärt Snacks ohne Zuckerzusatz kaufen.
Manchmal ist eigentlich Süßes gemeint. Alternative zu Süßigkeiten ordnet Heißhunger nach den vier Auslösern, die das Bundeszentrum für Ernährung nennt – zu süß gegessen, zu viel verboten, zu wenig getrunken, zu unregelmäßig gegessen – und hält sich an dessen Faustregel: eine Portion Süßes oder Knabbereien ist höchstens eine Hand voll. Warum es keine Diabetiker-Süßigkeiten mehr gibt, erklärt Diabetiker-Süßigkeiten: Die Sonderregelung der Diätverordnung fiel zum 9. Oktober 2010, nach einer Übergangsfrist bis Oktober 2012; heute zeigt die Nährwerttabelle, was in der Packung steckt.
Auch beim Abend- und beim Büro-Snack zählen Portion und Zutatenliste mehr als die Werbung auf der Packung. Gesunde Snacks für abends nennt als Faustregel drei Stunden Abstand zur Schlafenszeit und die abgefüllte Schale statt der Tüte; Gesunde Snacks für die Arbeit trennt Snacks für Einzelne von Team-Snacks und zeigt den Allergen-Check nach Art. 21 der Lebensmittelinformationsverordnung.














